
Ensemble intercontemporain
© Quentin Chevrier
Über
Im Jahr 1976 gründete Pierre Boulez das Ensemble intercontemporain mit Unterstützung von Michel Guy (der damals Kulturminister war) und in Zusammenarbeit mit Nicholas Snowman.
Die 31 Solisten des Ensembles teilen eine Leidenschaft für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie sind in unbefristeten Verträgen angestellt, was es ihnen ermöglicht, die Hauptziele des Ensembles zu erfüllen: Aufführung, Schaffung und Ausbildung junger Musiker sowie des allgemeinen Publikums. Unter der künstlerischen Leitung des französischen Dirigenten Pierre Bleuse arbeiten die Musiker eng mit Komponisten zusammen, erforschen Instrumentaltechniken und entwickeln Projekte, die Musik, Tanz, Theater, Film, Video und bildende Kunst miteinander verweben.
In Zusammenarbeit mit dem IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) ist das Ensemble intercontemporain auch im Bereich der synthetischen Klangerzeugung aktiv. Neue Werke werden regelmäßig in Auftrag gegeben und aufgeführt.
Das Ensemble ist bekannt für seinen starken Schwerpunkt auf Musikerziehung: Konzerte für Kinder, kreative Workshops für Schüler, Ausbildungsprogramme für zukünftige Musiker, Dirigenten, Komponisten usw.
Als Bewohner der Cité de la musique – Philharmonie de Paris tritt das Ensemble in Frankreich und im Ausland auf und nimmt an großen Festivals weltweit teil.
Das Ensemble wird vom Kulturministerium finanziert und erhält zusätzliche Unterstützung vom Pariser Stadtrat. Im Jahr 2022 wurde ihm der renommierte Polar Music Prize verliehen.