
Diotima Quartett
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Über den Künstler
Gegründet von Absolventen der Konservatorien von Paris und Lyon, nimmt das Quartett seinen Namen von Luigi Nonos Fragmente-Stille, an Diotima, und bekräftigt damit sein Engagement für die Musik unserer Zeit.
Das Diotima Quartett ist ein bevorzugter Partner vieler Komponisten (darunter Helmut Lachenmann, Pierre Boulez, Brian Ferneyhough und Toshio Hosokawa) und beauftragt regelmäßig neue Werke von Komponisten wie Alberto Posadas, Gérard Pesson, Emmanuel Nunes, James Dillon, Oskar Bianchi und Miroslav Srnka. Dabei vernachlässigt es keineswegs das klassische Streichquartett-Repertoire und widmet besondere Aufmerksamkeit den späten Quartetten Beethovens, der französischen Musik und der Musik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.
Seit seiner Gründung hat das Quartett internationale Auftritte absolviert, die es zu den wichtigsten europäischen Festivals und Konzertreihen geführt haben (insbesondere in der Philharmonie und im Konzerthaus Berlin, im Konzerthaus Wien, im Museo Reina Sofia in Madrid, in der Cité de la Musique in Paris und in der Wigmore Hall in London). Es hat zahlreiche Tourneen in die Vereinigten Staaten, nach Asien (China, Korea, Japan), Australien und Südamerika unternommen.
Das Diotima Quartett wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter in London und Berlin. Es erhält regelmäßig Unterstützung vom Institut français, Spedidam und Musique Nouvelle en Liberté. Zudem wird es von der DRAC und der Région Centre für seine Präsenz in der Zentralregion Frankreichs gefördert.
Die erste Aufnahme des Quartetts (Lachenmann/Nono) wurde mit dem Coup de Cœur der Académie Charles Cros und einem Diapason d'Or des Jahres 2004 in der Kategorie „Entdeckung“ ausgezeichnet. Die Diskographie umfasst die beiden Janácek-Quartette (Diapason d'Or 2008), die Quartette von Lucien Durosoir (Choc du Monde de la Musique), Schoenbergs Konzert für Streichquartett und Orchester (auf mdr Leipzig), Alberto Posadas' Zyklus Liturgia Fractal (auf Kairos, Gewinner eines Diapason d'Or), die vollständigen Quartettwerke von Toshio Hosokawa (Neos), ein Programm mit Musik von Chaya Czernowin (Wergo) und ein Album mit Thomas Larcher (ECM).
Das Diotima Quartett nimmt nun exklusiv für Naïve auf. Seine Aufnahme von Quartetten von Onslow war ein großer Erfolg bei Kritikern (Diapason d'Or, Événement du mois de Diapason, Excepcional de Scherzo). Es folgte eine zweite Veröffentlichung mit Werken von Berg, Schoenberg und Webern, mit der Mitwirkung von Sandrine Piau und Marie-Nicole Lemieux.
Quelle: www.naive.fr