
Diego Tosi
14. Juli 1981
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Über den Künstler
Diego Tosi wurde 1981 geboren. Als kleines Kind spielte er Klavier, bevor er im Alter von 5 Jahren seine ersten Geigenstunden bei Philippe Couvert erhielt. Er setzte sein Studium am Konservatorium Perpignan-Méditerranée fort und nahm an Meisterkursen bei Jean Lenert teil.
1998 schrieb er sich am Pariser Konservatorium in der Klasse von Jean-Jacques Kantorow ein und erlangte drei Jahre später seinen Abschluss mit Auszeichnung. Er besuchte auch die Meisterkurse von Alexandre Bendersky, bevor er dank eines Lavoisier-Stipendiums für ein weiterführendes Studium in die Vereinigten Staaten ging, wo er bei Miriam Fried an der University of Indiana in Bloomington studierte. Dieses Studium schloss er nach zwei Jahren mit dem Performer Diploma ab, woraufhin er für den Aufbaustudiengang an das Pariser Konservatorium zurückkehrte.
In diesen frühen Jahren gewann er aufeinanderfolgend erste Preise bei den internationalen Wettbewerben in Canet und Moskau sowie beim „Avant Scène“-Wettbewerb 2004, bevor er den ersten Preis beim Valentino Bucchi Internationalen Wettbewerb in Rom erhielt. Er war nacheinander Solo-Geiger im Orchester des Pariser Konservatoriums, erster Geiger im französischen Jugendorchester, Konzertmeister der Camérata de France und Solo-Geiger im Konservatoriumsorchester (Emmanuel Krivine-Session). Im Oktober 2006 wurde er zum Solo-Geiger des renommierten Ensemble Intercontemporain ernannt und erhielt anlässlich dessen die Glückwünsche von Pierre Boulez.
Seinen exklusiven Plattenvertrag mit dem Label Solstice begann er 2003 mit einer Sarasate-Anthologie, gefolgt 2005 von einer Hommage an Berio mit einem Programm, das Werke von Boulez, Xenakis, Ballif u.a. enthielt. Seine dritte CD, die den Violinstücken von Ravel gewidmet ist, wurde im Juni 2006 veröffentlicht.
Im Rahmen der MIDEM 2008 trat er im Palais des Festivals in Cannes auf und gab anlässlich dessen die Weltpremiere von Giacinto Scelsis Divertimento 4.
Seit Dezember 2009 ist er der neue Künstlerische Leiter des Musikfestivals Tautavel.