Foto von Danielle de Niese
Sopran

Danielle de Niese

11. April 1979 - Melbourne

© Sven Arnstein

Über

Danielle de Niese wurde als „die coolste Sopranistin der Oper“ (New York Times Magazine) gefeiert. Als vielseitige Künstlerin ist sie bekannt für ihr hervorragendes Bühnenspiel, sicheres Gesangstalent und kraftvolle Kommunikation. Sie tritt regelmäßig auf den weltweit renommiertesten Opern- und Konzertbühnen auf und ist zudem eine produktive Aufnahme-Künstlerin, Fernsehpersönlichkeit und Philanthropin.

In der Saison 2025/26 kehrt de Niese zur Opera Australia in der Titelrolle von Bizets Carmen zurück, wo sie in der letzten Saison ihr Debüt gab, und gibt ihr Rollendebüt als Jenny in Weills The Rise and Fall of the City of Mahagonny bei der English National Opera. De Niese gibt außerdem ihr Konzertdebüt mit den London Mozart Players in einem reinen Mozart-Programm unter der Leitung von Jonathan Bloxham, tritt in 'A Little Bit in Love' mit dem London Philharmonic Orchestra auf und kehrt für Konzerte mit dem Melbourne Symphony Orchestra nach Melbourne zurück.

In der letzten Saison gab De Niese ihr Debüt als Alice Ford in Verdis Falstaff an der Hamburgischen Staatsoper. Auf der Konzertbühne sang De Niese Weills Seven Deadly Sins mit der New World Symphony, ein Doppelprogramm aus Purcells Dido and Aeneas und Seven Deadly Sins mit dem Dänischen Nationalen Symphonieorchester, Poulencs La Voix Humaine mit dem BBC National Orchestra of Wales und gab ein Recital in der Master Series im King’s Place.

Zu den jüngsten opernhaften Höhepunkten zählen Dido in Dido and Aeneas und Seven Deadly Sins im Teatro Comunale di Bologna und Teatro Valli di Reggio Emilia, ein Spielfilm von La Voix Humaine mit Sir Antonio Pappano und dem Royal Opera House Orchestra, Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe, Ciboulette in Offenbachs In the Market for Love, die Titelrolle in Massenets Cendrillon, Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Concepción in Ravels L’heure espagnole, L’enfant in L’enfant et les sortilèges, Norina in Donizettis Don Pasquale und Adina in L’elisir d’amore – alle für die Glyndebourne Festival Opera. Sie kehrte auch zur LA Opera zurück, um in der Uraufführung von Matthew Aucoins Eurydice zu glänzen, und gab Hausdebüts als Cleopatra in Händels Giulio Cesare an der Teatro alla Scala und als Norina in Don Pasquale an der Hamburgischen Staatsoper. Weitere Rollen umfassen Musetta in Puccinis La Bohème an der Lyric Opera of Chicago, Norina in Don Pasquale für La Monnaie und die Wiener Staatsoper, Hanna Glawari in Die lustige Witwe für Opera Australia, Donna Elvira in Don Giovanni an der Semperoper Dresden, Adina in L’Elisir d’amore an der Opéra national du Rhin, die Titelrollen in Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Teatro Real Madrid, Händels Partenope und Susanna in Le Nozze di Figaro an der San Francisco Opera, Semele für das Théâtre des Champs-Élysées, Cavallis La Calisto an der Bayerischen Staatsoper und Poppea in Händels Agrippina für das Gran Teatre del Liceu.

Auf der Konzertbühne feierte sie die Uraufführung von zwei neuen Werken von Macmillan beim The Cumnock Tryst, trat beim Brighton Dome Festival mit dem Pianisten Matthew Fletcher auf und präsentierte ihr Baroque to Broadway-Programm mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Weitere Höhepunkte sind Strawinskys Perséphone mit dem Boston Symphony, ihr Debüt beim Edinburgh International Festival in A Grand Night of Singing, Bernsteins Wonderful Town mit Sir Simon Rattle und dem LSO, Operngalas mit dem RTÉ National Symphony Orchestra, zahlreiche BBC Proms und Proms in the Park sowie Auftritte beim Ravinia Festival, im Barbican und bei den Snape Proms.

Zu den West End-Höhepunkten zählen Aldonza/Dulcinea in Man of La Mancha im London Coliseum und kürzlich die Hauptrolle neben Michael Ball in Andrew Lloyd Webbers Aspects of Love im Lyric Theatre.

Als produktive Aufnahme-Künstlerin wurde ihre Debütaufnahme für Decca, Händel-Arien, mit dem renommierten Orphée d’Or und dem begehrten ECHO Klassik ausgezeichnet und brachte ihr eine Nominierung für den Classical Brit Award als weibliche Künstlerin des Jahres ein. Es folgten das Mozart-Album, Diva und Beauty of the Baroque.

Als Emmy-prämierte Fernsehpersönlichkeit seit ihrem 16. Lebensjahr moderierte de Niese BBC-Dokumentationen wie Diva Diaries, The Birth of an Opera und Unsung Heroines, um die Oper einem breiteren Publikum näherzubringen.

Abseits der Bühne engagiert sich de Niese leidenschaftlich für Musikerziehung, setzt sich für Kinderrechte ein und wurde vom Marie Claire Magazin in die einflussreiche Liste „Women on Top“ aufgenommen. Sie ist Botschafterin der Stiftung Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen von Wales für Kinder und Kunst, Schirmherrin von Future Talent und Pegasus Opera und Mitglied des Mannes Board of Governors. De Niese ist zudem offizielle Voice-Botschafterin des International Rescue Committee.

Videos zum (Wieder)entdecken

Loading...