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Cembalo
Dirigent

Claudio Cavina

Über

Claudio Cavina ist der wichtigste italienische Countertenor seiner Generation: Er begann sein Gesangsstudium in Bologna bei Candace Smith und setzte seine Ausbildung bei Kurt Widmer und Renè Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis fort. Er tritt regelmäßig mit vielen Ensembles für Alte Musik auf, wie dem Clemencic Consort, Huelgas Ensemble, La Colombina, Elyma Ensemble, Concerto Italiano, Europa Galante, Al Ayre Espanol, Le Parlement de Musique, Fitzwilliam Ensemble, und war als Gastkünstler bei vielen renommierten Festivals in Europa (Madrid, Barcelona, Paris, Ambronay, Genf, Brügge, Antwerpen, Utrecht, Amsterdam, London, Glasgow) und weltweit (Tel Aviv, Tokio, Mexiko-Stadt) zu Gast.

Mit dem Oratorium Gesù al Sepolcro von G.A. Perti, dirigiert von Sergio Vartolo, tourte er durch Frankreich (Metz, Lille, Lourdes, La Chaise Dieu) und Italien (Teatro La Fenice in Venedig und Teatro La Scala in Mailand). Seine Opernkarriere führte ihn dazu, in Monteverdis Orfeo in der Arena di Verona (1990) und an der Oper Rom zu singen, sowie in J.J. Fux’ Costanza e Fortezza im Musikverein Wien. Er sang in La Purpura de la Rosa von Torrejon y Velasco am Teatro Comunale di Bologna und in Messina sowie in A. Vivaldis Atenaide, dirigiert von Fabio Biondi. 1994 tourte er mit dem Concerto Köln unter der Leitung von G. Leonhardt. Im Jahr 2000 sang er in Monteverdis Orfeo, inszeniert von Renè Jacobs (Teatro Comunale Florenz).

Claudio Cavina ist auf mehr als 70 CDs zu hören, die bei bekannten Labels wie Deutsche Harmonia Mundi, Sony Classical, Opus 111, Arcana, K 617, Stradivarius, Glossa, Accent und Cantus erschienen sind. Seine CD mit barocker deutscher Musik mit dem Titel De Vita Fugacitate (Glossa) wurde von der internationalen Fachpresse mit großer Begeisterung aufgenommen.

1996 gründete er La Venexiana, die italienische Madrigalgruppe, die mit ihren Interpretationen italienischer Madrigale den Prix Cecilia 1999 und den Premio Fondazione Cini von Venedig (Marenzios 9. Madrigalbuch), den Gramophone Award 2000 und den Cannes Classical Award 2001 (Gesualdos 4. Madrigalbuch), den Prix Amadeus 2002 (Marenzios 6. Madrigalbuch), den Deutschen Schallplattenpreis (Gesualdos 5. Madrigalbuch und Monteverdis 6. Madrigalbuch) sowie den Choc of the Year 2005 (Monteverdis 6. Madrigalbuch) gewann: La Venexiana gilt als „Neuer Orpheus“ der italienischen Madrigalmusik.

Er dirigierte die Vespern des Hl. Johannes (Monteverdi) beim Festival Van Vlaanderen und in Povo de Varzim (Portugal); beim Tage Alte Musik Regensburg das Ballo delle Ingrate von Monteverdi (2005); beim Festival für Sakrale Musik in Cuenca (Spanien) die gesamte Selva Morale e Spirituale (2005).

Im November 2005 dirigierte Claudio Cavina Monteverdis Vesper der seligen Jungfrau in Rom (Santa Maria Maggiore beim Festival für Sakrale Kunst). 2006 trat er in Royaumont, Ribeauvillé, Leipzig, Hamburg, Hannover, Wien (Konzerthaus), Utrecht, Escorial auf...

Seit 2007 ist die gesamte Monteverdi-Edition, aufgenommen von Glossa Music, verfügbar.

Claudio Cavina unterrichtet an den Corsi Internazionali di Belluno und Urbino in Italien.

Videos zum (Wieder)entdecken

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