
Cédric Tiberghien
Jean-Baptiste Millot
Über den Künstler
Cédric Tiberghien studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris bei Frédéric Aguessy und Gérard Frémy und erhielt 1992 im Alter von siebzehn Jahren den ersten Preis. Später war er Preisträger zahlreicher großer internationaler Wettbewerbe (Bremen, Dublin, Tel Aviv, Genf, Mailand, Paris). Sein erster Preis beim Long-Thibaud-Wettbewerb 1998 startete seine internationale Karriere mit mehr als hundertfünfzig Engagements weltweit.
Seitdem hat sich seine Karriere weiterentwickelt, mit Auftritten in den größten Konzertsälen der Welt: Frick Collection in New York, Musikverein in Wien, Wigmore Hall und Barbican Hall in London, Concertgebouw in Amsterdam, Suntory Hall in Tokio, City Hall in Sydney, Salle Pleyel, Châtelet und Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Er wurde auch zu vielen internationalen Festivals eingeladen, wie dem Beethovenfest Bonn, Edinburgh, City of London, BBC Proms, Klavier-Festival Ruhr, Yokohama, La Roque d’Anthéron und Piano aux Jacobins.
Er spielte mit zahlreichen internationalen Orchestern wie dem BBC Symphony, dem Sydney Symphony, dem Budapest Festival Orchestra, dem Stuttgarter Staatsorchester, dem BBC Scottish Symphony, den Philharmonischen Orchestern der BBC, Israels, Tokios, Japans, Hamburgs, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre national de France und dem Orchestre philharmonique de Radio-France unter der Leitung von Jiri Belohlavek, dem verstorbenen Mstislav Rostropovich, Myung-Whun Chung, Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Ivan Fischer, Simone Young, Ingo Metzmacher, Leif Segerstam, Louis Langrée und Jerzy Semkow.
Er spielt regelmäßig Kammermusik bei Festivals in Lockenhaus (Österreich), Valloires (Frankreich), Musica Viva (Australien) und City of London (Großbritannien) mit Alina Ibragimova, Marie Hallynck, Valérie Aimard, Pierre Amoyal, dem Psophos-Quartett, dem Ysaÿe-Quartett, dem Moraguès-Quintett, Alain Planès, Nicholas Angelich, Marie Devellereau und Gweneth-Ann Jeffers.
Er nahm zwei Kammermusikalben bei Lyrinx mit der Geigerin Amanda Favier und der Cellistin Valérie Aimard auf; Werke für Cello von Debussy, Bacri und Britten mit Marie Hallynck bei Fuga Libera; eine Aufnahme mit dem Bratschisten Pierre Lernet bei Integral Classic; Variationen von Beethoven, Brahms’ Ungarischen Tänzen, einige von Bachs Partiten, Chopins und Brahms’ Balladen bei Harmonia Mundi; sowie Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Jiri Belohlavek; und bei Hyperion die Gesamtheit der Stücke von Ravel, Szymanowski und Schubert für Violine und Klavier mit Alina Ibragimova sowie Dubois’ Konzerte für Klavier.