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Bassbariton

Benedikt Nelson

© Chris Gloag

Über den Künstler

Vom Rupert Christiansen im Daily Telegraph als Bester Newcomer in seinen „Opernhighlights 2009“ gefeiert, ist der britische Bariton Benedict Nelson einer der aufregendsten Sänger seiner Generation und wird unter anderem mit Gerald Finley und Simon Keenlyside verglichen.

Geboren in London, studierte Nelson an der Guildhall School of Music and Drama sowie am National Opera Studio. Im Jahr 2007 gewann Benedict im jungen Alter von 23 Jahren sowohl den zweiten Preis bei den Kathleen Ferrier Awards als auch die Guildhall Gold Medal.

Mit erst 26 Jahren hat Benedict bereits eine beträchtliche Anzahl an Opernrollen angesammelt, darunter Aeneas (Dido and Aeneas), Graf Almaviva und Figaro (Le nozze di Figaro), Masetto und Don Giovanni (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Marcello (La Bohème), Demetrius (A Midsummer Night’s Dream), Sid (Albert Herring), Don Parmenione (L’Occasione fa il ladro), Baron Gondremarck (La Vie Parisienne), Christian (Un ballo in maschera), Morales (Carmen) sowie Tarquinius und Junius (Rape of Lucretia).

Als Schützling von Sir Thomas Allen und Stipendiat der Samling Foundation ist Benedict ebenso begeistert vom Orchesterrepertoire und gab kürzlich sein Debüt mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek, wobei er Brahms’ Requiem sang. Er trat außerdem in einer Vielzahl renommierter Spielstätten auf, darunter die Wigmore Hall, Cadogan Hall, die Royal Albert Hall, King’s Place, Snape Maltings, St John’s Smith Square und St Martin-in-the-Fields, unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, David Parry, Bernard Labaie und Thomas Zehetmair.

Weitere jüngste Auftritte umfassten sein Debüt-Recital beim Cheltenham Festival, Brittens Songs and Proverbs von William Blake in Snape Maltings mit Malcolm Martineau (2010 aufgenommen), Silvano (Un Ballo in Maschera) für Opera Holland Park, Morales (Carmen) in der Royal Albert Hall, Konzerte mit der Classical Opera Company, Messiah in St Martin in the Fields sowie Bach-Passionen mit verschiedenen britischen Chorvereinigungen.

Höhepunkte der Saison 2009-10 waren Ping in Turandot an der English National Opera, The Tender Land an der Opéra de Lyon sowie die Uraufführung von The Lion’s Face im Linbury Studio, Covent Garden und auf Tournee.

In dieser Saison singt Benedict Valentin (Faust) und Demetrius (A Midsummer Night’s Dream) für die ENO, Tarquinius (Rape of Lucretia) für Opera Nantes und gibt sein Debüt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons sowie mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter Andrew Litton.

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