Foto von Anna Prohaska
Sopran

Anna Prohaska

27. Juni 1983 - Neu-Ulm (Deutschland)

© Marco Borggreve

Über

2024 Opus Klassik Sängerin des Jahres, die österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska gab ihr Debüt im Alter von 18 Jahren an der Berliner Komischen Oper als Flora in Brittens The Turn of the Screw und kurz darauf an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sie mit 23 Jahren ins Ensemble aufgenommen wurde. Seitdem hat sie eine außergewöhnliche internationale Karriere an einigen der größten Opernhäuser und Orchester der Welt gemacht.

Opernhighlights umfassen Zabelle in der Uraufführung von George Benjamins Picture a day like this & Morgana in Alcina für das Festival d'Aix-en-Provence, Pamina in Die Zauberflöte, Constance in Les Dialogues des Carmélites und Nannetta in Falstaff für das Royal Opera House, Pelléas et Mélisande für die Hamburgische Staatsoper, Anne Trulove in The Rake’s Progress, Merab in Saul und Angelica in Orlando für das Theater an der Wien, Zerlina in Don Giovanni für die Scala, die Titelrolle in Orphée et Eurydice für das Maggio Musicale Fiorentino, Blonde in Die Entführung aus dem Serail an der Opéra national de Paris, Sophie in Der Rosenkavalier in Baden-Baden, Iphis in Jephtha in Amsterdam sowie Marzelline in Fidelio, Purcells Fairy Queen, Blonde, Ännchen in Der Freischütz und Adele in Die Fledermaus für die Bayerische Staatsoper. Als regelmäßiger Gast beim Salzburger Festspiel hat Anna als Vitellia, Zerlina, Despina, Deola in Luigi Nonos Al Gran Sole Carico d'Amore, Susanna und Cordelia in Aribert Reimanns King Lear aufgetreten.

Bekannt für ihr vielfältiges Repertoire an der Deutschen Staatsoper, umfasst ihr Rollenrepertoire Anne Trulove, Susanna, Sophie, Pamina, Ilia, Oscar, Blonde, Poppea, Euridice, Aricie, Ännchen, Anna Reich sowie Uraufführungen von Beat Furrer und Peter Ruzicka. Mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Philippe Jordan, Gustavo Dudamel und René Jacobs hat sie zusammengearbeitet.

Auf der Konzertbühne sehr gefragt, hat Anna seit ihrem Debüt mit 24 Jahren regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern unter Rattle, Harding und Abbado konzertiert. Weitere Orchester umfassen die Wiener Philharmoniker unter Boulez, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Jansons, Harding, Blomstedt und Nézet-Séguin, das LSO unter Rattle, das Los Angeles Philharmonic unter Dudamel, das Royal Concertgebouw Orchestra unter François-Xavier Roth, das Bayerische Rundfunkorchester unter John Eliot Gardiner, das Cleveland Orchestra unter Welser-Möst und das Boston Symphony Orchestra unter von Dohnányi. Die letzten Spielzeiten beinhalteten künstlerische Residenzen im Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Dortmund, Alte Oper Frankfurt, Kammerakademie Potsdam und der Philharmonie Luxemburg.

Pläne für die Saison 24/25 umfassen Zabelle (George Benjamins Picture a Day Like This) unter der Leitung des Komponisten für die Opéra Comique; Mozarts Requiem in Romeo Castelluccis Inszenierung für das Gran Teatre del Liceu; Fiordiligi (Mozarts Così fan tutte) mit dem Orchestre Symphonique de Montréal; und eine neue Oper, Lash, von Rebecca Saunders an der Deutschen Oper Berlin. Auf der Konzertbühne singt Anna Händels Messiah mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi; Haydns Creation mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra; Mozarts Exsultate Jubilate mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin; und Rufus Wainwrights Dream Requiem mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. Sie ist außerdem Spotlight Artist der Saison 24/25 beim Toronto Symphony Orchestra und tourt mit ihren Projekten Ophelia mit Eric Schneider und Paradise Lost mit Julius Drake durch Europa.

Annäs verschiedene Aufnahmen und Musikvideos waren Gegenstand eines Dokumentarfilms „The Fabulous World of Anna Prohaska“ unter der Regie von Andreas Morell im Jahr 2013. Ihr erstes Soloalbum „Sirène“ wurde 2011 beim Label Deutsche Grammophon veröffentlicht, gefolgt von „Enchanted Forest“ 2013 und „Behind the Lines“ 2014. Neuere Alben umfassen das Chart-Top-Album „Serpent & Fire“ mit Il Giardino Armonico, „Paradise Lost“ mit Julius Drake, „Bach: Redemption“ mit Lautten Compagney und „Celebration of Life in Death“ mit dem La Folia Barockorchester für Alpha Classics sowie „György Kurtág: Kafka-Fragmente“ mit Isabelle Faust für Harmonia Mundi. In der letzten Saison erschien auch ihr neuestes Album „Maria Mater Meretrix“ mit Patricia Kopatchinskaja und Camerata Bern für Alpha Classics.

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