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Klavier

Alice Sara Ott

© Felix Broede / DG

Über den Künstler

Geboren 1988 in München, erhielt Alice Sara Ott ihre ersten Klavierstunden im Alter von vier Jahren und gewann bereits im Alter von sieben Jahren einen ersten Preis mit Auszeichnung beim renommierten Wettbewerb „Jugend Musiziert“. Es folgten weitere Spitzenplatzierungen – häufig begleitet von Sonderpreisen – bei den Wettbewerben von Steinway, Grotrian Steinweg, Bach Coethen und anderen Musikwettbewerben sowie beim 4. Epta International Competition.

Im Alter von 13 Jahren war sie bereits bei internationalen Musikwettbewerben erfolgreich und erhielt den „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu, Japan, sowie weitere bedeutende Trophäen. Zwei Jahre später erregte Alice Sara Ott viel Aufmerksamkeit, als sie den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Silvio Bengalli“ als mit Abstand jüngste Teilnehmerin gewann und die höchste Punktzahl erzielte, die es in der Geschichte des Wettbewerbs je gab. Auch dies wurde von Sonderpreisen begleitet.

Seitdem ist die deutsch-japanische Pianistin und Schülerin von Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum in zahlreichen Konzertsälen Europas und Japans aufgetreten, beispielsweise beim Bad Kissinger Sommerfestival, dem Classix Festival in Braunschweig, dem Mecklenburg/Vorpommern Festival, dem Begleitprogramm zum Bayreuther Festspiel, dem Leipziger Bachfest und dem Preisträgerkonzert der Salzburger Festspiele. 2005 folgte ein beeindruckendes Konzert mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 in Sapporo mit dem Sapporo Symphony Orchestra unter der Leitung der Gastdirigentin Anu Tali, das direkt zu weiteren Engagements bei diesem Orchester führte. Im April 2006 wurde sie von Hiroko Nakamura eingeladen, die Finalrunde der beliebten zehnjährigen Reihe „The 100 Pianists“ zu eröffnen. Zurück in Europa trat sie im September 2006 in der Schweiz als Solistin im Klavierkonzert G-Dur von Ravel mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman auf, eine Darbietung, die beim Publikum leidenschaftlichen Enthusiasmus auslöste.

Neben ihren Solotätigkeiten trat sie auch bei Kammermusikfestivals wie dem Festival „Spannungen“ in Heimbach von Lars Vogt oder dem Zürcher Festival auf, unter anderem gemeinsam mit Lars Vogt, Gustav Rivinius und Tadjana Masurenko.

Im Jahr 2007 spielte sie unter anderem im Herkulessaal der Münchner Residenz und begeisterte Publikum und Kritiker beim „Klavierfestival Ruhr“, wo sie für Elena Bashkirova einsprang. Zwei Monate später sprang sie beim Schleswig-Holstein Musik Festival dreimal für erkrankte Kollegen ein. Hier erhielt sie den Sonderpreis des Festivals und gewann den Publikumspreis. Große Resonanz in ausverkauften Sälen erfuhr sie in Tokio mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in der Opera City Hall und in der Suntory Hall mit dem Kiewer Philharmonischen Orchester. Als Ersatz für Murray Perahia im Stadtcasino Basel erhielt sie stehende Ovationen vom gesamten Publikum. In Deutschland wählte der Chefredakteur des führenden Musikmagazins Fono Forum Alice Sara Ott zur besten Nachwuchskünstlerin des Jahres 2007. Konzerte in 2008/2009 folgen u.a. in der Münchner Philharmonie, im Salzburger Festspielhaus und im Tokyo Bunkakaikan.

Als „fulminante Einführung“ lobte die Süddeutsche Zeitung ihre erste CD, die 2004 als Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk entstand und in Europa sowie Japan breite Anerkennung fand. Seit Mai 2008 ist Alice Sara Ott exklusive Künstlerin bei Deutsche Grammophon. Eine erste CD mit Franz Liszt, 12 Études d’exécution transcendante, wird im Herbst 2008 in Japan veröffentlicht. Eine zweite CD mit den vollständigen Walzern von Frederic Chopin ist für 2009/2010 in Europa und Japan geplant.

Alice Sara Ott erhielt Stipendien der Degussa-Stiftung in Düsseldorf, der PE-Fördergesellschaft für Musikstudenten in Mannheim, des Heimbacher „Spannungen“-Festivals, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Orpheum-Stiftung in Zürich sowie der Liechtensteiner „Centrum Bank“ Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft.

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