Foto von Alex Penda (auch bekannt als Alexandrina Pendatchanska)
Sopran

Alex Penda (auch bekannt als Alexandrina Pendatchanska)

24. September 1970 - Sofia, Bulgarien

© Mat Hennek

Über

Alex Penda, auch bekannt als Alexandrina Pendatchanska, wurde in Sofia in eine Familie renommierter bulgarischer Musiker geboren. Sie begann ihr Klavierstudium mit 5 Jahren und schloss die Nationale Musikschule mit Klavier und Gesang ab. Ihre Gesangslehrerin war ihre Mutter – die international anerkannte Sopranistin Valerie Popova. Alex Penda gab ihr Debüt mit 17 als Violetta und im Alter von 19 Jahren gewann sie den "Antonin Dvorak"-Gesangswettbewerb, den Internationalen Gesangswettbewerb in Bilbao und den UNISA-Gesangswettbewerb in Pretoria. Mit 19 Jahren gab sie ihr Debüt als Lucia di Lammermoor in Bilbao. Ihr umfangreiches Stimmvolumen führte sie zu einem Repertoire, das mehr als 60 Rollen umfasst – von der frühen Musik (Poppea, Agrippina) bis zum 20. Jahrhundert (Salome, Chrysothemis), vom Belcanto und Verdi (Semiramide, Ermione, La Straniera, Elisabetta, Luisa Miller, Eboli) bis zu Beethoven (Fidelio), Bizet (Carmen) und Wagner (Kundry).

In den hochgelobten Mozart-Aufnahmen von Rene Jacobs für Harmonia Mundi wurden ihre Interpretationen von Vitellia, Donna Elvira, Elettra, Arminda als ultimative Interpretationen angesehen. Diese Aufnahmen erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den BBC Music Magazine Award, die Gramophone's Editor Choice, zwei Grammy-Nominierungen (Bestes Klassikalbum und Beste Opernaufnahme) usw. Die Diskographie von Alex Penda umfasst auch Händels Agrippina für Harmonia Mundi (Grammy-Nominierung für Beste Opernaufnahme 2013), Rossinis Semiramide für Naxos, Terradellas' Sesostri, Glinkas Ein Leben für den Zaren für Sony, Rachmaninows Die Glocken für Decca, Donizettis Parisina D’Este für Dynamics, Sartorios Giulio Cesare für ORF sowie zwei Arien-Recital-Alben. Ihre Auftritte als Elisabetta, Lucrezia Contarini, Donna Elvira, Alcina und Petite Messe Solennelle mit dem Gewandhaus Leipzig unter Riccardo Chailly sind auf DVD erhältlich.

In den letzten Spielzeiten trat Alex Penda an der Berliner Staatsoper (Agrippina), Brüsseler La Monnaie (Elettra, Vitellia), Wiener Staatsoper (Nedda), Toronto (Elisabetta), Aix-en-Provence (Donna Elvira), Theater an der Wien (Circe), Hamburg (Donna Anna), Santa Fe (Fidelio), Tokio (Kundry) und bei der Eröffnungsproduktion des erneuerten Bolschoi-Theaters in Moskau mit Glinkas Oper Ruslan und Ludmila auf. In Moskau sang sie außerdem Salome und Brittens War Requiem mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Myun-Wyun Chung, Charles Dutoit, Jesus Lopos-Cobos, Bruno Bartoletti, Carlo Rizzi, Ivor Bolton, Daniel Oren, René Jacobs, Vladimir Jurowski, Mark Minkowsky zusammen und war Teil einiger herausragender Produktionen von Regisseuren wie Sir Jonathan Miller, Hans Neuenfels, Christof Loy, Dmitri Tcherniakov. Zu den Höhepunkten von Alex Pendas zukünftigen Engagements zählen Salome an der Santa Fe Opera, L'incoronazione di Poppea im Theater an der Wien, Opera Seria in Brüsseler La Monnaie und Mefistofele (Margherita) in Baden-Baden.

Quelle: www.alexpenda.com

Videos zum (Wieder)entdecken

Loading...