Foto von Akiko Suwanai
Violine

Akiko Suwanai

7. Februar 1972 - Tokio (Japan)

© Tamihito Yoshida

Über den Künstler

Die jüngste Gewinnerin des Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs aller Zeiten, Akiko Suwanai, genießt eine prestigeträchtige internationale Karriere und tritt in Konzerten und Recitals in den großen Städten Europas, Nordamerikas und Asiens auf.

Zu den jüngsten und kommenden Höhepunkten zählen Tourneen mit dem London Symphony Orchestra (unter Valery Gergiev), dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra (unter Sakari Oramo) und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse (unter Tugan Sokhiev). Sie tritt auch mit dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestre National de Belgique, der Orquesta Sinfonica de RTVE, dem Gürzenich Orchester, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg sowie den Symphonieorchestern von Sapporo, St. Louis und Melbourne auf. Suwanai tourt regelmäßig mit dem Orchestre de Paris (unter Christoph Eschenbach), dem NDR Sinfonieorchester (unter Christoph von Dohnányi) und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (unter Paavo Järvi).

Im Frühjahr 2009 wurde Suwanai eingeladen, das Shanghai Spring International Music Festival zu eröffnen – als erste japanische Geigerin überhaupt. Die Veranstaltung wurde landesweit im Fernsehen übertragen und führte zu einer anschließenden Einladung, bei der Expo 2010 in Shanghai aufzutreten. Kürzlich gab sie die Weltpremiere von Peter Eötvös’ Komposition Seven beim Lucerne Festival mit dem Lucerne Festival Academy Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez. Weitere Aufführungen unter der Leitung von Eötvös selbst fanden in Göteborg, Budapest, Berlin, Tokio und bei den BBC Proms 2008 statt. Akiko arbeitet außerdem mit renommierten Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta und Seiji Ozawa zusammen.

Akiko Suwanais umfangreiche Diskografie bei Universal Music wurde von der Kritik hoch gelobt. Ihre bisherigen Veröffentlichungen umfassen CDs mit der Academy of St Martin-in-the-Fields unter Neville Marriner, dem Philharmonia Orchestra unter Charles Dutoit, ein slawisches Album mit dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, eine CD mit Bach-Konzerten mit dem Chamber Orchestra of Europe sowie eine Recital-CD mit Beethoven-Sonaten mit Nicholas Angelich.

Akiko Suwanai hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewonnen, darunter den Internationalen Paganini-Wettbewerb in Italien, den Internationalen Japan-Wettbewerb und den Queen Elisabeth International Competition in Belgien. Sie studierte an der Toho Gakuen School of Music bei Toshiya Eto, an der Columbia University und der Juilliard School of Music bei Dorothy DeLay und Cho-Liang Lin sowie an der Hochschule der Künste in Berlin bei Uwe-Martin Haiberg. Sie lebt heute in Paris.

Akiko Suwanai spielt auf der Antonio Stradivarius Violine von 1714 „Dolphin“, einer der berühmtesten heute bekannten Geigen, die zuvor dem gefeierten Geiger Jascha Heifetz gehörte. Diese wird ihr freundlicherweise von der Nippon Music Foundation geliehen.

Videos zum (Wieder)entdecken

Loading...